Eine Gemüseblüte im Beet in Paraguay
Es ist soweit: wir können nun anfangen, und unser Gemüsebeet anlegen Das Grundstück für den Garten hat endlich Wasser und Strom. Darauf warte ich schon lange und ich habe auch schon einige Pflanzen vorgezogen, vor lauter Ungeduld.
Der Boden ist hier eher hart und trocknet sehr schnell aus. Zarte Wurzeln können sich da eher schwer ausbilden oder größer werden. Daher stand für mich fest, dass ich erhöhte Gemüsebeete anlegen möchte, so etwas 45 cm hoch.
Also stand zuerst die Recherche im Internet an, damit ich lernen konnte, wie das denn so funktioniert. Aus den Erfahrungen mit den wenigen Gemüsepflanzen, die ich in meiner Kindheit auf dem Balkon in Deutschland gezogen hatte, war kein passendes Wissen für Paraguay dabei.
Da Paraguay sehr viele Ameisen und Termiten hat, fällt Holz für mich als Seitenbegrenzung weg. In einem Video eines netten älteren Herren aus Spanien hatte ich flache Dachschindel gesehen, doch diese gibt es hier in der Größe nicht. Allerdings war grundsätzlich seine Vorgehensweise sehr gut. Eine Alternative musste nun gefunden werden.
Beim Besuch bei einer Freundin wurde ich dann fündig. Sie hatte als Abgrenzung zu einem kleinen Abhang die hier üblichen dünnen, gewellten Metallbleche benutzt. Das war dann eine guten Alternative für meine Beete. Nun konnte ich das Material für die ersten 4 Gemüsebeete kaufen und unser Capataz Luciano konnte anfangen, und das Gemüsebeet anlegen.
Nun ging es an die Füllung der Beete. Vieles was in Europa vorhanden ist, gibt es hier nicht. Gute schwarze Erde ist eher nicht zu finden, pflanzenkohle schon gar nicht, mein eigener Kompost ist noch lange nicht soweit und die hiesige rote Erde alleine trocknet massiv schnell aus und wird sehr hart.
Nach einiger Recherche habe ich mich für eine Kombination diverser Tipps aus dem Internet entschieden. Es sollte also ein individuelles Schichtmodell werden.
Wir haben das vorhandene Grünzeug nicht umgegraben und sogar noch eine Schicht davon obendrauf gelegt. Dann kam eine Lage Karton auf das Ganze und dann einiges unserer roten Erde, Laub und wieder Erde. Als Nächstes kamen einige Centimeter Kuhdung von einem entfernten Nachbarn. Diesen haben wir noch mit Blättern und Blüten der Lapacho Bäume und Erde vermischt und dann folgte eine weitere Schicht Erde.
Inzwischen sind 2 Gemüsebeete angelegt und bepflanzt, das Dritte bereit zum Bepflanzen und das vierte im Entstehen. Das Schichtmodell kam Luciano schon sehr seltsam vor, trotz aller Erklärungen, wieso ich welche Schicht gewählt habe.
Das änderte sich erst, als Nachbarn ihn fragten was er denn da macht und nach seinen Erklärungen total beeindruckt von seinem Wissen waren. Als dann noch der Kuhbauer meinte er soll schnell den Kuhdung abholen, weil viele Leute den haben wollen, und der super gut für die Pflanzen ist, war er sich sicher, dass das irgendwie klappen sollte mit den Gemüsebeeten.
Als ich dann allerdings sagte, dass er die Beete mit Blättern abdecken soll, ganz dicht um die Pflanzen herum und auch sehr dick, war er wieder sehr skeptisch.
Jetzt Ende des Winters haben wir schon immer wieder einige Tage in Folge mit Temperaturen zwischen 30 und 35 Grad. Als er dann 4 Tage hintereinander nicht zu gießen brauchte, hatte er verstanden, was die Blätter unter anderem bewirken sollen.
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